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    gefilzte Pinguinträume – eine Spendenfilzerei

    17. April 2017 - Author: Margit
    Pinguin_3

    Für das Filznetzwerk e.V. möchte ich mit Euch das nachfolgende Gedicht verfilzen und die entstandenen Objekte zugunsten der GEH e.V. verkaufen.

    (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V.)

    Es finden sich darin sehr viele, schöne, fantastische Objekte, die geradezu danach rufen, gefilzt zu werden. Gemeinsam machen wir daraus ein Gesamtkunstwerk, das wir mithilfe von Fotos und einem kurzen Video online präsentieren und anschließend für den guten Zweck in Einzelstücken verkaufen. Die genauen Termine und Regeln findet Ihr im Anschluss.

    Pinguinträume

    Pinguin_3Am Südpol auf dem blanken Eis
    Spaziert ein Pinguin im Kreis.
    Er legt mit träumerischen Blicken
    Die Flossen langsam auf den Rücken
    Und wandelt weiter, überlegend,
    Warum es wohl in dieser Gegend
    (Was ihn betrübt)
    Nichts Grünes gibt.

    Er wünscht sich saftig-grüne Wiesen,
    Auf denen üppig Blumen sprießen.
    Da plötzlich schmelzen Eis und Schnee,
    Und Kräuter, Gras und grüner Klee
    Und tausend bunte Blumen blühn
    Um den erstaunten Pinguin,
    Der sich verdutzt
    Die Augen putzt.

    Er ruft: Juhu und wirft sich auch
    Ins grüne Polster auf den Bauch.
    Ach, denkt er, was für schöne Dinge!
    Jetzt fehlen nur noch Schmetterlinge!
    Kaum, daß er diesen Wunsch getan,Pinguin_2
    Fängts ringsumher zu flattern an.
    Schon sind — hurra —
    Die Falter da!

    Da hat er nun — lang hingestreckt —
    Seltsame Wünsche ausgeheckt:
    Er wünscht sich himmelblaue Rosen
    Und gelbgestreifte Herbstzeitlosen.
    Sogar Kakteen, stachlig-wild,
    Und jeder Wunsch wird ihm erfüllt.
    Da wird er kühn,
    Der Pinguin!

    Er wünscht sich apfelgroße Fliegen
    Und sieben Meter lange Ziegen
    Und Löwen, größer als ein Schrank,
    Und Schlangen, kilometerlang.
    Zum Schluß wünscht er sich einen Wal,
    Entsetzlich groß und kolossal.
    Doch da — o Schreck —
    ist alles weg.

    Die Wiese fressen ab die Fliegen,
    Die Fliegen werden von den ZiegenPinguin_1
    Gefressen, und den Ziegenhauf,
    Den fressen alle Löwen auf.
    Die Löwen sterben durch die Schlangen.
    Jedoch die Schlangen, all die langen,
    Die frißt der Wal
    Mit einem Mal.

    Der Wal, der plumpst zurück ins Meer.
    Und nun ist alles wie vorher.
    Der Pinguin, halb schwarz, halb weiß,
    Spaziert im Kreis wohl auf dem Eis
    Und denkt sich so beim Kreis-Beschreiben:
    Man muß sich halt die Zeit vertreiben,
    Der eine so,
    Der andre so!

    Gedicht von

    Günter Strohbach
    *13. August 1931

     

    Termin
    ab 17.04.2017 Beginn der Aktion
    ab 01.09.2017 Zwischenstand
    ab 01.12.2017 AdventsPinguin
    ab 01.04.2018 Ende der Aktion und Verkauf der Objekte
    01.05.2018 Erlösübergabe

     

    Regeln:

    gefilzt werden könnne alle Objekte aus obigem Gedicht,  in beliebiger Größe und Farbe.
    gefilzt werden darf in allen gängigen Filztechniken – Trockenfilz oder Nassfilz, als vollmodelierter Körper oder als Hohlkörper.

    Der Pinguin soll als Hauptfigur nicht mehrfach vorhanden sein und ist deshalb ausgeschlossen.

    Ablauf

    Die entstandenen Filzwerke werden dann mit einem Teilnehmerformular an mich geschickt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer darf seinen Namen oder sein Label an seinem Objekt anbringen und eine Preisvorstellung äußern. Ich sammle die Objekte, werde sie auflisten, katalogisieren, fotografieren und zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Je nach Art und Weise der Einzelteile entsteht so eine Bildgalerie oder ein Gesamtwerk auf einem Ausstellungstisch.

    Über die Homepage des Filznetzwerk e.V. werden Zwischenstände der Aktion mit entsprechenden Fotos veröffentlicht und auf der Facebookseite „gefilzte Pinguinträume“ werden regelmäßig Berichte erscheinen.

    Qualitätskriterien:

    Dem Filznetzwerk liegt die Qualtität von handgefertigtem Filz sehr am Herzen, wir müssen deshalb auch bei dieser Aktion darauf achten, dass die Werke ein Mindestmaß an Filzqualtität aufweisen. Da diese Aktion aber auch oder vielmehr vor allem Hobbyfilzerinnen ansprechen soll, wollen wir keine allzu strengen Kriterien anlegen. Deshalb soll als einziges Kriterium für die eingesandten Objekte gelten, sie müssen handwaschbar sein. Damit können wir auch die entsprechende Stabilität gewährleisten, dass sie einen entsprechenden Versand überstehen werden und heil beim Endkunden ankommen.

    Über die beteiligten und begünstigten Organisationen können sich alle über ihre Internetseiten informieren

    Als Veranstalter: http://www.filznetzwerk.de

    Als Begünstigter: http://www.g-e-h.de/

    Als Organisatorin http://www.triluna.de

     

     

     

     

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    Qualitätszertifikat – Filznetzwerk e.V.

    27. März 2017 - Author: Margit
    DSCF1861

    Logo_klein

     

    Seit dem 26.03.2017  halte ich das Zertifikat der freiwilligen Qualitätssicherung des Filznetzwerk e.V. in der Hand. Es mag nun Jemand denken, das sei auch wieder nur ein weiteres, unnötiges Dokument moderner Bürokratie. Und wenn ich ehrlich bin, dann war ich auch lange der Meinung, ich brauch das nicht. Viele Gespräche und Erfahrungen auf Markt, haben mich aber vom Gegenteil überzeugt und ich bin heute den Initiatorinnen dieses Zertifikates sehr dankbar.

    Immer wieder begegnen uns von Kunden und Veranstaltern Vorurteile, was den Filz im Allgemeinen und Produkte aus Filz im Besonderen betrifft. Auch diese falschen Meinungen werden wir nicht von heute auf Morgen mit einer Urkunde beseitigen. Die Urkunde kann aber helfen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sie aufzuklären. Ich hoffe, dass mich ganz viele Menschen ansprechen, was dieses Zertifikat nun bedeutet und was qualitativ hochwertiger Filz ist, was ihn auszeichnet usw.

    Dann wird sich auch dieser Aufwand gelohnt haben.

     

    DSCF1861

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    Der wuschelige Kopf im Topf

    13. März 2017 - Author: Margit
    Wuschel_im Topf

    Es ist bei mir nicht ungewöhnlich,
    dass hier und da in dunklen Ecken,
    wilde Wesen sich verstecken,
    doch dieser hier ist nicht alltäglich.

    Als ich heut früh zur Arbeit kam,
    war alles wie sonst auch am Platze,
    im Wollekorb lag meine Katze,
    ich selbst war noch ein bischen lahm.

    Seltsam nur war ein leiser Ton,
    ein Flüstern, ein gar feiner Klang,
    als wäre es ein summender Gesang,
    in weichem, leisen Bariton.

    Ein Blick genügt und mir war klar,
    der Ton kam aus dem Kessel dort,
    es gab sonst keinen andern Ort,
    die Möglichkeiten waren rar.

    Was ich dort fand, ihr glaubt es nicht,
    da lag im warmen Topf,
    ein wuscheliger grüner Kopf,
    da badet doch ein wilder Wicht.Wuschel_im Topf

    Doch brauchte ich den Kessel jetzt,
    drum hab ich ihn dem Bad entwunden,
    da bin ich dann kurz angebunden,
    und hab ihn an die Luft gesetzt.

    Was ich mir hätte denken können,
    der Wicht kam einmal zu mir rein,
    dann wird es ihm ein Leichtes sein,
    auch nochmal in mein Haus zu kommen.

    Wuschel_Gürn2

    Dass er gleich bringt den Bruder mit,
    war mir im Geiste auch schon klar,
    drum fand ich’s auch nicht sonderbar,
    und Morgen sind sie dann zu dritt.

    Doch Wuschels machen keinen Dreck,
    Sie bringen Farbe in das Haus,
    gehn lautlos rein und wieder raus,
    und sind dann plötzlich wieder weg.

    Mein Haus steht allen Wesen offen,
    denn dass woanders man sie will,
    das sei ein Traum, der sich erfüll,
    das kann ich ja nur hoffen.

     

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    Es ist ein Jammer

    2. März 2017 - Author: Margit
    Hüpfer_1

    Ihr werdet Hüpfer_5nicht glauben, was mich heut früh in der Werkstatt erwartete.

    Da kauert in der Ecke ein Wesen, mit einem Gesichtsausdruck zum Stein erweichen.

    Was um alles in der Welt konnte so einem zarten Wesen zugestoßen sein, dass es derart deprimiert dreinschaute. Vorsichtig versuchte ich den Grund zu erfragen, vielleicht war eine Lösung ja möglich.

    Mein erster Fehler war, dass ich ihn erst für eine weibliche Kreatur hielt, was er mit nachhaltig über zu nehmen schien. Aber wer kann das heutzutage schon noch so genau sagen und ist das überhaupt wichtig?

    Mein zweiter Fehler war, dass ich trotzdem noch den Grund für seinen jämmerlichen Zustand wissen wollte.Hüpfer_4
    Daraufhin sprang er aus seiner Ecke und überschüttete mich mit einer Schimpftirade, die ich ihm noch Sekunden vorher nicht zugetraut hätte. Die Welt und das Leben sind schlecht, keiner nimmt Rücksicht auf die Kleinen da unten und die anderen und die da oben im Besonderen hätten nichts Gutes im Sinne. Man werde hier nur belogen, ausgebeutet und keiner schere sich um die Zukunft und das Leben von Leuten wie ihm…. Es ging noch minutenlang so weiter, ohne dass mir so recht klar wurde, wer „die da“ und „die da oben“ waren. Auch nannte er in der ganzen Rede keinen konkreten Punkt, an dem er sich ausgebeutet, betrogen oder belogen fühlte. Ich muss zugeben, ich war einigermaßen überfordert.

    Das legte sich aber, als der Redeschwall meines Besuchers endlich geendet hatte und er, als hätte jemand die Luft herausgelassen, in sich zusammensackte, die Hände in den Schoß legte und sich wieder seinem angeblichen Elend hingab.

    Erst in diese Moment wurde mir klar, womit ich es zu tun hatte. Zwar hatte ich bereits Berichte dieser Spezies in den Medien verfolgt, niemals hätte ich aber damit gerechnet, dass sich eines dieser Wesen in meine Werkstatt verirren würde.

    Es handelt sich um einen Jammerhüpfer.Hüpfer_1

    Eine jämmerliche Kreatur, deren einziger Lebensinhalt anhaltendes Jammern zu sein scheint. Dabei ist der Inhalt der Jammerei nicht wirklich wichtig. Er verwendet dabei wesentliche Teile seiner Lebensenergie darauf, Sündenböcke für Probleme zu suchen, die es nicht gibt und Lügen zu verbreiten, die dies belegen. In den vergangenen Jahren hat sich dieses Wesen leider vor allem in Deutschland stark vermehrt und fängt an vernunftbegabte Daseinsformen zu verdrängen. Außerhalb akuter Schimpftiraden zeichnet sich diese Lebensform aber vor allem dadurch aus, dass es die Hände in den Schoß legt und sich selbst bemitleidet. Leider zu  nichts zu gebrauchen. Im Vergleich zum früher verbreiteten Jammerlappen, der durch vollkommene Lethargie bekannt war, ist der Jammerhüpfer teilweise mobil und trifft sich dann zum gemeinschaftlichen Jammern. Er legt dazu auch größere Strecken zurück. Da sein Elan allerdings eher von minderer Qualität ist, beschränkt sich diese Beweglichkeit meist auf Montage. Ab Dienstag ist dann die Luft wieder raus.

    So auch bei meinem Jammerhüpfer. Er hat sich wieder seiner Lethargie hingegeben und hängt jetzt in meiner Werkstatt herum. Ich kann nur hoffen, dass der mich bald verläßt.

    Hüpfer_2 Hüpfer_3

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    Narrenvogel – H5N8

    12. Februar 2017 - Author: Margit
    Wuschelvogel_grün_1

    Es hielten 5 Narrenvögel 8 Tage Wacht,

    Sie hatten 5 Namen  8 fach bedacht,

    es gab das  Huhn 5 Noten 8sam dazu,

    dann folgten  5 neckische 8tel im Nuh

    Was soll uns das sagen?

    Ich weiß es selbst nicht,

    es lag  mir im Magen

    ein närrisch Gedicht

    Wuschelvogel_grün_1 Wuschelvogel_grün_3

    Wuschelvogel_orange_2 Wuschelvogel_orange_4

    Wuschelvogel_lila_2Wuschelvogel_lila_3

    Wuschelvogel_türkis_1 Wuschelvogel_türkis_2

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